1. Dezember 2015

Rezension: Lovely Bad Boy von Amy M. Soul

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xaflT8M%2BL._SX311_BO1,204,203,200_.jpgLovely Bad Boy

von Amy M. Soul
Preis: 3,49 €
Seiten: 180
Verlag: CreateSpace I. P. P.
Format: eBook
Originaltitel: /
ASIN: B016IPRNUU
Erscheinungsdatum: 25.10.2015







Was für ein Glück, dass Sara ihre Arbeit behalten kann. Außer ihr mussten alle Mitarbeiter des Clubs gehen. Erst mal ist es ihr auch egal, dass ihr neuer Chef ausgerechnet Sam ist, der beste Freund ihres Mitbewohners und guten Freundes Jonas, wenngleich der ihr bis dato noch nie ein Sterbenswörtchen über Sam erzählt hat. Leider ist Sara von Sam gar nicht so abgeneigt, wie sie es gern hätte, und das, obwohl er immer so idiotisch zu ihr ist. Es gibt Tage, an denen verstehen sie sich blendend und fühlen sich regelrecht voneinander angezogen, aber viel öfter geraten sie aneinander und merkwürdigerweise immer dann, wenn andere dabei sind. Sara fragt sich immer häufiger, was mit Sam los ist und wo verdammt noch mal sein Problem liegt. Warum ist er so, wie er ist? Sie spürt doch ganz genau, dass er sie mag und vielleicht sogar ein bisschen mehr. Außerdem ist sie davon überzeugt, dass er gar nicht so hart ist, wie er immer tut. Eins steht für Sara fest: Sie muss es herausfinden. Vielleicht weiß Jonas etwas? Doch der verhält sich plötzlich auch ganz anders, als sie es von ihm gewohnt ist. Was ist bloß mit den Männern los? Oder bildet Sara sich alles nur ein?
Außerdem fragt sie sich immer öfter, warum Jonas nie zuvor von Sam erzählt hat. Er ist doch sein bester Freund!?
Vielen Dank an Amy M. Soul für das Rezensionsexemplar und das ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

Dann will ich mal beginnen. Ich muss gestehen, dass dies das erste Buch ist, das ich von der Autorin gelesen habe. Es wird aber definitiv nicht das letzte gewesen sein! Denn sie hat mich restlos überzeugen können. :)

Das Cover ist ein echter Blickfang und macht sich super in meiner kindle-Sammlung. Denn das Cover allein strahlt schon diese Bad-Boy-Anziehungskraft aus.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich locker von der Hand lesen. Ich fand mich im Buch super zurecht und fand mich auch nach Unterbrechungen sehr schnell wieder in der Geschichte zurecht. Der Spannungsbogen bzw. meine Neugier stieg mit jeder Zeile an. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Daher hatte ich es auch binnen eines Tages ausgelesen.

Die vielen Emotionen, die das Buch hervorgerufen hat, wurden durch die Aussagen die Sara direkt an den Leser richtet, sowie die Ich-Perspektive, verstärkt.
Mein einziges Problem, dass ich während dem Lesen hatte war, das die Tagesabläufe fast immer gleich endeten und begannen. Ich weiß, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, aber das war dann doch ein wenig zu viel des Guten. Vorhersehbar fand ich das Buch nicht, naja bis auf die sich wiederholenden Tagesabläufe. Daher war das Ende einfach der Wahnsinn.

Sara ist einfach herzallerliebst (hätte nie gedacht, dass ich dieses Wort jemals benutze :) ). Sie war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte mich zu jeder Zeit in sie hinein versetzen. Ich konnte auch einige Parallelen zwischen ihr und mir ausmachen. Denn wenn ich in Hektik gerate, werde ich auch zu einer absoluten Chaotin. Auch das ihr Job ihr viel Spaß machen, haben wir gemeinsam. Gut nicht der selbe Job, aber die Freude daran teile ich mit ihr. Einige Leser finden sie naiv, doch diese Meinung teile ich absolut nicht.

Mit Sam hat die Autorin einfach ein Mysterium für sich gestaltet. Ich wurde aus ihm manchmal echt nicht schlau, aber das soll bei Männern schon mal vorkommen. Er versucht alles sehr oberflächlich zu halten, damit ihm nichts und niemand zu nahe kommen kann. Er ist sich auf für keinen Spruch zu schade, was mich des öfteren in lautes Lachen ausbrechen ließ. Sara ließ sich davon aber nicht beeindrucken, egal wie sehr er sich bemühte sie von sich zustoßen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie da etwas zwischen den Beiden anbahnt. Diese "expliziten" Szenen wurden sehr gut ausgearbeitet und liefen harmonisch ab. Und ich muss sagen, die Beiden passen einfach hervorragend zusammen.

Jonas ist Sara's bester Freund und Mitbewohner/Vermieter. Zugleich ist er aber auch Sam's bester Freund den er nie erwähnte. Merkwürdig oder?! Dachte ich auch. Jedenfalls benimmt Jonas sich immer merkwürdiger und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich ihm von Beginn an misstraut habe. Zu recht wie es am Ende scheint. Meiner Meinung nach tut ein bester Freund so etwas nicht. 

Die Handlungsplätze fand ich sehr gut gewählt und beschrieben. Sehr detailliert. Man merkt richtig, dass Amy M. Soul sich sehr viele Gedanken gemacht hat, was das Buch angeht.

Das Ende, nun ja, es war eben ein Ende. Ich finde es schade, dass es bis jetzt ein Einzelband bleiben soll, denn ich wünsche mir definitiv mehr von Sara und Sam. ♥ Aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist.
Nun aber zum eigentlichen Ende. Ich fand es gut, das alles sauber aufgelöst wurde und somit ein sauberes Ende ist. Bei mir blieben keine Fragen unbeantwortet
Alles in allem eine grandiose Liebesgeschichte, die ich bestimmt noch einige Male in die Hand nehmen werde. Es hat mir einfach unheimlichen Spaß gemacht Sara und Sam zu begleiten. Und ich kann das Buch einfach nur weiterempfehlen! Ihr merkt bestimmt schon, ich werde mal wieder ganz euphorisch. :)
Ich vergebe für Sam und Sara 5 von 5 Büchern! Und Jonas kann da bleiben, wo der Pfeffer wächst!





Quelle (Bild + Inhalt): Lovely Bad Boy - Amy M. Soul

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